Bauantrag 2.0…

August-September 2021

Der weitere Bauantrag

Kurz nachdem wir die Baugenehmigung erhalten hatten, standen wir schon davor einen zweiten Bauantrag einzureichen.

Ursprünglich hatten wir mit Nordhaus ein Zeltdach mit einer Dachneigung von 20 Grad geplant. Plötzlich war diese Dachneigung bei Nordhaus ohne Mehrkosten nicht mehr möglich. Um die Dachneigung von 20 Grad beizubehalten, müsste das Dach verstärkt werden und würde daher mehrere tausend Euro extra kosten.

Die Alternative war, die Dachneigung auf 22 Grad zu verändern. Damit wäre aber das Haus höher und wir würden über die maximal zulässige Höhe kommen. Wir müssten damit das Haus tiefer setzen.

Somit standen wir vor der Wahl, die Dachneigung bei behalten und extra zahlen oder die Dachneigung verändern und einen neuen Bauantrag einreichen.

Die Entscheidung fiel auf die zweite Variante. Wir änderten die Dachneigung auf 22 Grad, setzten die Oberkante Fertigfußboden 50 cm tiefer und damit auf 266,5m NHN und machten alle Unterlagen für den zweiten Bauantrag fertig. Diesen konnten wir dann Ende September einreichen. Da es aber kein komplett neuer Bauantrag war, sondern nur ein Nachtrag zu dem Ersten, mussten wir auch keine weiteren 4 Wochen auf eine Baugenehmigung warten. Das war das Ganze Positive an der Sache.

Auch wenn wir bei der Thematik ohne große Kosten oder hohen Mehraufwand davon gekommen sind, fragt man sich schon, warum so eine wichtiger Aspekt nicht bereits beim ersten Bauantrag der Hausbaufirma aufgefallen ist oder sogar bei Abschluss des Werksvertrages.

weitere Fortschritte

Im Bezug auf den Bemusterungstermin gab es keine Bewegung und wir warteten weiter auf einen Terminvorschlag.

Um die Wartezeit zu nutzen, kümmerten wir uns um das Thema Tiefbau und Erdaushub. Wir fragten verschiedene Tiefbauunternehmen an und vereinbarten vor Ort Termine. Leider kam von vielen Unternehmen erst gar keine Rückmeldung, aber wir erhielten von Freunden noch eine Empfehlung, wo wir auch direkt ein Angebot erhalten haben. Nach einem weiteren Angebot eines anderen Tiefbauunternehmen, welches etwas intransparent war, entschieden wir uns für die Empfehlung und trafen uns mit diesem Tiefbauer nochmal auf der Baustelle um ein genaues Vorgehen zu besprechen.

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