die engere Auswahl…

Dezember 2020- Januar 2021

die Anbieter

Die ersten Angeboten von den Hausanbietern Isowood, Fingerhut Haus, Nordhaus und Petershaus waren eingeholt und lange haben wir über die einzelnen Anbieter gesprochen.

Isowood machte für uns einen sehr guten Eindruck. Besonders interessant war, die Flexibilität der Vertragsgestaltung in Bezug auf einzelne Gewerke. Man hätte beispielsweise das Dach in Eigenleistung machen können, aber die Sanitärfertiginstallation von Isowood durchführen lassen können. Man wäre sehr flexibel und könnte seine Eigenleistung, sofern dies gewünscht ist, individual einbringen. Aber für uns war es nicht nachhaltig, dass unser Haus durch halb Deutschland fahren muss, da die Produktion von Isowood im Ausland ist.

Petershaus hat uns leider vom Preis-Leistungs-Verhältnis nicht überzeugt und wir konnten einfach keine Verbindung zu dem Unternehmen aufbauen. Am Ende sind die Zahlen, Daten und Fakten wichtig, aber unser Bauchgefühl sollte nicht außer Acht gelassen werden.

Von Fingerhut Haus und auch von Nordhaus sind wir beide noch immer sehr überzeugt. Beide Anbieter sind regional aufgestellt und haben eine ähnliche Entfernung zu unserem Grundstück. Besonders interessant war dieser Aspekt bei Fingerhut Haus, da es zur unserer Angebotsphase noch einen Werksrabatt gegeben hat. Der Wandaufbau ist bei diesen zwei Fertighaushersteller fast identisch, da mit den selben Materialien insbesondere in der Dämmung gearbeitet wird. Es blieben also noch Fingerhut Haus und Nordhaus übrig. Interessanterweise hatten mein Mann und ich unterschiedliche Präferenzen, mal schauen, wer sich am Ende durchsetzt. 😉

Werksbesichtigungen

Ein Beratungsgespräch mit Nordhaus fand in Kürten an dessen Hauptstandort statt und wir konnten uns im Nachgang ein Bild von der Produktion und dem Bemusterungszentrum machen. Auch bei Fingerhut konnten wir uns im Rahmen einer Werksbesichtigung die Produktion und das Bemusterungszentrum ansehen. Durch den Besuch der Bemusterungszentren bekamen wir schon einen guten Überblick, welche Materialien im Standard bereits enthalten sind und ob dieser unseren Vorstellungen entspricht. Das Thema Bemusterung ist bei einem Fertighaus auch sehr wichtig, aber hierzu komme ich noch in späteren Beiträgen.

Nach weiteren Gesprächen und Videocalls hatten wir gegen Ende des Jahres von beiden Anbietern ein finales Angebot, welches auf dem selben Grundriss basierte, da wir beiden Anbietern die selben Angaben gemacht haben. Das hat unseren Vergleich sehr erleichtert, da man Äpfel mit Äpfel vergleichen konnte. Wir haben etliche Pro & Contra Listen erstellt, die Bau- und Leistungsbeschreibung bis ins kleinste Detail studiert und akribisch verglichen, wer wie viele Steckdosen hatte. Teilweise saßen wir abends auf der Couch, jeweils mit einer Bau- und Leistungsbeschreibung ausgestattet und spielten Bau Quartett.

die Entscheidung

Die preisliche Differenz war zwischen Fingerhut Haus und Nordhaus nur gering und unser Bauchgefühl war bei beiden Anbietern immer noch sehr gut. Ein Vorteile bei Fingerhut war meist ein Nachteile bei Nordhaus und umgekehrt. Somit müssten wir uns überlegen, mit welchem „Nachteil“ wir leben können oder welcher Vorteil uns sehr wichtig ist. Letztendlich haben wir uns aufgrund des Preis-Leistungs- Verhältnis und den positiven Aspekten für Nordhaus entschieden.

Wir bauen ein Nordhaus. 🏡

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