Bemusterungsunterlagen…

Dezember 2021

Anfang Dezember, ca. 6 Wochen nach der Bemusterung, erhielten wir die Bemusterungsunterlagen. Noch am selben Tag schauten wir uns die Unterlagen an, da wir gespannt waren, welche Summe unterm Strich raus kam.

Die Unterlagen waren in die 12 Punkte aus der Bemusterung aufgeteilt, sodass schnell ein roter Faden ersichtlich war. Und sehr schnell wurde auch klar, dass die Endsumme bei weitem unser Budget überschreitet.

Innerhalb der Prüfung der Unterlagen nahmen wir noch ein paar kleine Änderungen am Grundriss vor. Dadurch ließen sich ein paar Euros einsparen. Die Änderungen waren:

  • Verkleinerung des Fenster in der Ankleide
  • Herausnahme des Rollladen im Technikraum und Flur OG
  • Verschiebung der Tür im Gäste WC
  • Verschiebung der Wand zwischen Ankleide und Schlafzimmer

Die meisten Mehrkosten entstanden bei dem Punkt Elektro. Somit schauten wir uns diesen Bereich genauer an, wo Sparpotenziale sind. Am Ende war dies auch der Abschnitt, der in der Prüfung sehr zeitintensiv war.

Wir hatten insbesondere zu den Unterlagen viele Anmerkungen. Zum einem gab es einen Plan mit unserem Grundriss, in dem alle Elektroinstallationen eingezeichnet waren und eine Tabelle in der die einzelnen Positionen je Raum aufgezählt und mit Preisen ausgeführt waren. Leider passten diese beiden Unterlagen in vielen Bereichen nicht überein. Ein Beispiel, was uns über die ganze Bemusterung begleitet: bereits im Werksvertrag haben wir den Rollladen für das Badezimmer OG heraus genommen, da wir dort keinen Rollladen wollten. In dem Elektro Grundriss war dieser auch nicht eingezeichnet, aber in der Tabelle tauchte er immer wieder auf. Und das immer wieder.

Nachdem wir die Unterlagen erstmal grundsätzlich korrigiert und ein paar Änderungen vorgenommen hatten, schauten wir, auf welche Positionen wir verzichten können um das Bemusterungsbudget nicht komplett zu sprengen. Erstmal nahmen wir das Thema Smarthome für die Heizung und Rollläden raus. Gleichzeitig nahmen wir ein paar weitere Elektroinstallationen raus. Z.B. verzichten wir in manchen Räumen auf Spots, da uns das für die Preise nicht wert war. Weiteres Sparpotenzial gab es bei den Steckdosen. Natürlich sollte man sich hier nicht zu sehr einschränken, aber wir konnten etwas sparen, wenn wir z.B. eine Doppelsteckdose in eine Ecke platzierten anstatt zwei Einzelsteckdosen an jede Wand verteilt setzten.

Es war wirklich erstaunlich zu sehen, was wie viel mehr kosten soll.

Nach ca. einer Woche schickten wir unsere Änderungswünsche an Nordhaus zurück und sind gespannt, welche Summe für die Bemusterung nun endgültig dazu kommt.

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